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Thomas Leber

Pflaster & Stein

Pflasterarbeiten in Selzen und Rheinhessen

Einfahrt, Hoffläche, Gartenweg oder Stellplatz — ausgekoffert, tragfähig aufgebaut und so verlegt, dass die Fläche auch unter dem Auto keine Wellen bekommt.

Worum es geht

Eine Pflasterfläche steht und fällt mit dem, was man später nicht mehr sieht. Der Stein oben ist Geschmackssache — ob die Einfahrt nach drei Wintern noch eben ist, entscheidet sich darunter: in der Tiefe des Aushubs, im Material der Tragschicht und darin, wie sauber verdichtet wurde.

Gepflastert wird von Selzen aus in ganz Rheinhessen — Hofeinfahrten in Hahnheim und Köngernheim genauso wie Vorgärten in Bodenheim oder Wege in Nieder-Olm. Weil der Bagger im eigenen Betrieb steht, laufen Aushub und Verlegung ohne Übergabe an eine zweite Firma.

Verlegt wird mit Material von Herstellern, mit denen ohnehin gearbeitet wird: KANN, EHL und RINN. In einem Vorgarten in Bodenheim kam RINN Hydropor la strada zum Einsatz — ein wasserdurchlässiges Pflaster, das Regen versickern lässt, statt ihn auf die Straße zu schicken.

Verlegte Pflastersteine im Verband

Der Aufbau unter dem Stein

Ausgekoffert wird nach Belastung, nicht nach Gefühl. Ein Gehweg braucht weniger Aufbauhöhe als eine Einfahrt, auf der ein beladener Transporter wendet. Die Frostschutzschicht wird in Lagen eingebaut und lagenweise verdichtet — nicht in einem Rutsch aufgeschüttet und einmal überfahren.

Darauf kommt das Bettungsmaterial in gleichmäßiger Stärke, abgezogen auf Höhe und mit dem Gefälle, das Wasser vom Haus wegführt. Zwei Prozent Gefälle sieht niemand, aber sie sind der Unterschied zwischen einer Fläche, die abtrocknet, und einer, auf der nach jedem Regen dieselbe Pfütze steht.

  • Auskoffern in der Tiefe, die zur späteren Belastung passt
  • Frostschutz- und Tragschicht lagenweise verdichtet
  • Gefälle eingeplant, damit Wasser wegläuft statt zu stehen
  • Randeinfassung mit Bordstein, Kantenstein oder Rückenstütze
  • Fugen verfüllt, Fläche abgerüttelt und nachgekehrt
Zufahrt nach der Pflasterung

Was mit dazugehört

Zu einer Pflasterbaustelle gehört selten nur das Pflaster. Meist kommen Höhen dazu, die abgefangen werden müssen: Blockstufen am Hauseingang, Palisaden zum Beet, L-Steine, wo ein Hang gehalten wird. In Uelversheim liefen 150 Quadratmeter Pflasterfläche, zwei Fundamente und die Hangsicherung mit L-Steinen in einem Auftrag.

Auch die Anschlüsse gehören dazu: Rinnen, Einläufe und Leerrohre unter der Fläche, bevor sie geschlossen wird. Ein Leerrohr nachträglich einzubauen heißt, die frische Einfahrt wieder aufzunehmen — deshalb wird beim Aufmaß gefragt, ob später Strom in den Garten soll, eine Wallbox geplant ist oder eine Bewässerungsleitung quert.

Neben Betonstein und Naturstein wird auch die wassergebundene Wegedecke aus Felsenkies gebaut, fachgerecht eingebaut und statisch verdichtet — die Alternative überall dort, wo weniger versiegelt werden soll.

Fertige Pflasterfläche vor dem Haus

Typische Fälle

Der häufigste Anlass ist eine Einfahrt mit Spurrillen und abgesackten Bereichen vor dem Tor. Hat der Unterbau nachgegeben, hilft Neuverfugen nicht — dann muss die Fläche auf, sonst kommt der Schaden im nächsten Jahr an derselben Stelle zurück.

Genauso oft geht es um zugewachsene Vorgärten. Dort wird zuerst der Bewuchs entfernt und gehäckselt, dann der Untergrund neu aufgebaut und erst danach verlegt — aus einer Fläche, die niemand mehr betreten hat, wird wieder eine nutzbare.

Und es gibt die Fälle, in denen es an der Zufahrt scheitert. In Sörgenloch war sie so eng, dass die Frage im Raum stand, ob dort überhaupt gebaut werden kann. Die Stützmauer steht trotzdem: ausgekoffert, Tragschicht erstellt, geschalt und betoniert.

Neu gesetzte Blockstufen

Schritt für Schritt

Ablauf einer Pflasterbaustelle

  1. 01

    Termin vor Ort

    Fläche ansehen, Höhen und Anschlüsse aufnehmen, Zufahrt prüfen.

  2. 02

    Angebot

    Schriftlich, mit Aushub, Entsorgung, Tragschicht, Stein und Einfassung als eigene Positionen.

  3. 03

    Aushub

    Alte Fläche aufnehmen, auskoffern, Aushub abfahren — bei enger Zufahrt mit dem Minibagger.

  4. 04

    Unterbau

    Frostschutz- und Tragschicht lagenweise einbauen, Höhen und Gefälle abziehen.

  5. 05

    Verlegen

    Stein im gewählten Verband verlegen, Randbereiche einfassen, Zuschnitte ausarbeiten.

  6. 06

    Übergabe

    Fugen verfüllen, abrütteln, nachkehren, Baustelle geräumt übergeben.

Häufige Fragen

Das wird am häufigsten gefragt

Wie tief muss für eine Einfahrt ausgekoffert werden?

Das hängt von der späteren Belastung und vom vorhandenen Boden ab. Eine reine Gehfläche braucht deutlich weniger Aufbau als eine Einfahrt mit beladenem Transporter. Die Aufbauhöhe wird beim Termin vor Ort festgelegt.

Kann neues Pflaster auf die alte Fläche gelegt werden?

Technisch in Einzelfällen, sinnvoll fast nie. Spurrillen und Setzungen kommen aus dem Unterbau — der wandert unter das neue Pflaster mit. Ein Aufbau von Grund auf ist die Variante, die hält.

Was passiert mit dem Aushub?

Der wird abgefahren und entsorgt. Die Entsorgung steht als eigene Position im Angebot, damit nachvollziehbar bleibt, welcher Teil auf Material und welcher auf den Abtransport entfällt.

Geht Pflastern auch bei sehr schmaler Zufahrt?

Ja, dafür steht der Minibagger im Betrieb — für Hinterhöfe, schmale Durchfahrten und Grundstücke, an denen größeres Gerät nicht vorbeikommt. Für große Flächen gibt es zusätzlich einen 2,5-Tonner.

In welchen Orten wird gepflastert?

Von Selzen aus in ganz Rheinhessen: Hahnheim, Köngernheim, Undenheim, Uelversheim, Dalheim, Mommenheim, Oppenheim, Nierstein, Dienheim, Nieder-Olm, Bodenheim, Nackenheim, Wörrstadt, Mainz und Umgebung.

Nächster Schritt

Einfahrt oder Hoffläche neu pflastern?

Schicken Sie ein paar Fotos der Fläche und die ungefähren Maße — danach kommt der Termin vor Ort und ein Angebot, in dem jede Position einzeln steht.

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