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Thomas Leber

Gehölzpflege

Heckenschnitt und Baumfällung in Rheinhessen

Formschnitt, Rückschnitt, Auslichten — und fällen, wo es sein muss. Bäume und Hecken nur im zulässigen Zeitraum, Schnittgut wird vor Ort gehäckselt.

Worum es geht

Eine Hecke wird nicht dicht, weil man sie wachsen lässt, sondern weil sie regelmäßig geschnitten wird. Wer zwei Jahre aussetzt, hat oben eine breite Krone und unten kahle Stellen, die kaum zurückkommen. Beim Baum ist es ähnlich: Der richtige Schnitt zum richtigen Zeitpunkt hält ihn stabil, ein Kappen der Krone macht ihn dauerhaft zum Problemfall.

Ausgeführt werden Formschnitt, Rückschnitt und Auslichten an Hecken, Sträuchern und Bäumen — sowie die Fällung dort, wo ein Baum wirklich weg muss. In Form bringen, wo der Baum stehen bleiben kann; fällen, wo es sein muss.

Für einen Kunden in Nieder-Olm wurden Bäume zurückgeschnitten — bewertet mit zeitnaher Rückmeldung, fachlich kompetenter Ausführung und freundlichem Personal. Gearbeitet wird mit Technik von Husqvarna.

Hecke nach dem Formschnitt

Der zulässige Zeitraum ist kein Detail

Ein starker Rückschnitt an Bäumen und Hecken ist nur zwischen dem 1. Oktober und dem 28. Februar zulässig. In der übrigen Zeit greift der Schutz der Brutzeit, und erlaubt bleibt nur der schonende Pflege- oder Formschnitt, der den jährlichen Zuwachs in Form hält.

Wer im Mai anruft, weil die Hecke deutlich schmaler werden soll, bekommt hier deshalb keine Zusage für einen Radikalschnitt — sondern den Termin im Herbst und in der Zwischenzeit den zulässigen Pflegeschnitt.

  • Starker Rückschnitt an Bäumen und Hecken: 1. Oktober bis 28. Februar
  • Ganzjährig zulässig: schonender Form- und Pflegeschnitt
  • Genehmigungspflicht bei Fällungen vorab mit der Gemeinde klären
Baumschnitt vor der Brutzeit

Hecke, Strauch, Baum — jeweils eigene Regeln

Bei der Hecke entscheidet der Schnittwinkel über die nächsten zehn Jahre. Nach oben leicht verjüngt geschnitten, bekommt auch der untere Bereich Licht und bleibt dicht. Senkrecht geschnitten verkahlt sie unten unweigerlich — und einen Rückschnitt ins alte Holz verträgt längst nicht jede Art.

Bei Sträuchern geht es meist ums Auslichten: alte Triebe bodennah heraus, damit junge nachkommen. Ein Strauch, der immer nur oben eingekürzt wird, wird von Jahr zu Jahr dichter, blüht schlechter und kippt irgendwann auseinander.

Beim Baum gilt: so wenig wie möglich, so gezielt wie nötig. Totholz raus, Kronenteile über Gehweg oder Dach zurücknehmen, Krone auslichten. Wo ein Baum nicht bleiben kann, wird gefällt — und der Stock kann in derselben Baustelle gleich mit raus.

Rückschnitt einer hohen Hecke

Was mit dem Schnittgut passiert

Bei einer größeren Hecke fallen schnell mehrere Kubikmeter an, und die Entsorgung ist der unterschätzte Teil des Auftrags. Deshalb wird Schnittgut vor Ort gehäckselt, statt es lose in Container zu laden — das reduziert das Volumen deutlich und spart Fahrten.

Der Häcksler zerkleinert Äste und Stämme bis 12 Zentimeter Durchmesser. Auf Anfrage wird er auch vermietet, an Gärtner genauso wie an Privatleute.

Das Häckselgut kann auf Wunsch dableiben und als Mulch auf Beeten verwendet werden. Es hält Feuchtigkeit im Boden, bremst Unkraut und spart genau die Menge Material, die man sonst kaufen müsste.

Baumarbeiten mit der Motorsäge

Schritt für Schritt

Ablauf beim Baum- und Heckenschnitt

  1. 01

    Anfrage

    Art, Größe und Zustand der Gehölze beschreiben, gern mit Foto.

  2. 02

    Zeitfenster prüfen

    Klären, ob die Maßnahme jetzt zulässig ist oder in den Zeitraum ab 1. Oktober gehört.

  3. 03

    Vorbereitung

    Arbeitsbereich absichern, Ablage für Schnittgut festlegen, Pflanzungen schützen.

  4. 04

    Schnitt oder Fällung

    Form-, Rück- oder Auslichtungsschnitt beziehungsweise Fällung nach Absprache.

  5. 05

    Häckseln

    Schnittgut vor Ort zerkleinern — bleibt als Mulch da oder wird abgefahren.

  6. 06

    Optional: Stock entfernen

    Nach einer Fällung kann der Wurzelstock direkt ausgebaggert oder gefräst werden.

Häufige Fragen

Das wird am häufigsten gefragt

Wann darf die Hecke geschnitten werden?

Ein starker Rückschnitt ist zwischen dem 1. Oktober und dem 28. Februar zulässig. In der übrigen Zeit ist wegen der Brutzeit nur ein schonender Form- oder Pflegeschnitt erlaubt.

Braucht eine Baumfällung eine Genehmigung?

Das hängt von Gemeinde, Baumart und Stammumfang ab — viele Kommunen haben eigene Baumschutzsatzungen. Das ist vor der Beauftragung mit der zuständigen Gemeinde zu klären.

Wird das Schnittgut entsorgt?

Ja. Es wird vor Ort gehäckselt und entweder als Mulchmaterial dagelassen oder abgefahren. Der Häcksler schafft Äste und Stämme bis 12 Zentimeter Durchmesser.

Kann der Wurzelstock gleich mit weg?

Ja, das ist der praktische Weg: Nach der Fällung wird der Stock in derselben Baustelle ausgebaggert oder gefräst — der Bagger steht dann ohnehin da.

Wird die Hecke auch regelmäßig geschnitten?

Ja, Heckenschnitt lässt sich als Teil der laufenden Grünpflege mit festen Terminen über die Saison einplanen.

Nächster Schritt

Hecke oder Baum wieder in Form

Beschreiben Sie kurz, was geschnitten werden soll — wir sagen Ihnen, was jetzt zulässig ist und was in den Herbst gehört.

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